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Kaffee – ja das gehört zu meinem Morgenritual auf jeden Fall dazu, aber was kann noch zu einem achtsamen Morgenritual gehören und wie können wir den Tag eigentlich perfekt starten?

Guten Morgen

Zunächst ist wichtig, dass es kein Universalrezept für einen guten Morgen gibt, denn jeder Mensch ist anders und heutzutage haben wir alle unterschiedliche Arbeitszeiten oder sogar Schichtarbeit. Das macht es natürlich schwierig ein Morgenritual für sich zu etablieren.

Mit dem perfekten Morgen zu mehr Achtsamkeit

Um fünf Uhr aufstehen, dann Yoga-Übungen machen, dann meditieren und schließlich ein vollwertiges Frühstück zu sich nehmen… das klingt für mich eher nach Stress. Ich mach es morgens gerne ruhig und möchte nicht alle fünf Minuten auf die Uhr schauen, um zu sehen, wie viel Zeit mir noch bleibt.

Aber eine Meditation am Morgen kann unfassbar wichtig sein und uns mit ein wenig Achtsamkeit für den Tag versorgen, Stress vorbeugen und den Morgen zu einem guten Morgen machen. Was jetzt wie ein Spruch aus der Werbung klingt, stimmt aber tatsächlich. Vielleicht hast du ja morgens auch ein paar Minuten Zeit um eine kleine Meditation zu machen. Schließe dafür deine Augen und nehme einige bewusste Atemzüge. Du kannst auch eine kurze geführte Meditation machen. Es gibt unzählige You-Tube Videos oder Apps zum meditieren. Schau dich mal um.

Im letzten Artikel Zeit für Mut ging es darum, wie man in alltäglichen Situationen mutig sein kann. Warum also nicht mal, den neue gewonnen Mut dafür nutzen und früher aufstehen?! Ich weiß, das klingt zunächst schrecklich, aber vielleicht reichen ja bereits 10 Minuten.

Bekannte Manager, Promis oder Sportler stehen immer um 5 Uhr auf, denn über Nacht schüttet der Körper Melatonin aus und Morgens sinkt der Spiegel allmählich. Der Kortisolspiegel steigt und sorgt für ein Hoch im Körper – also ist es die perfekte Zeit um produktiv zu sein. Das ist natürlich ungemein wichtig für Selbstständige oder Leute, die im Home-Office tätig sind. Mithilfe von Meditation oder leichen Yoga-Übungen gelangen wir zusätzlich noch zu mehr Achtsamkeit und können konzentrierter Arbeiten, weil wir im Hier und Jetzt sind.

Wie sollte so eine Morgenroutine aussehen?

Kaffee! Nein, Spaß beiseite…
Du alleine entscheidest, wie deine Morgenroutine aussehen soll. Ich kann dir lediglich ein paar Aspekte mit auf den Weg geben. Wer früh aufsteht,der hat nicht nur mehr von Tag, er kann die morgendliche Stille auch dafür nutzen um ein kurzes Sport-Workout zu machen oder um vielleicht sogar zu Joggen.

Versuche dein Morgenritual Stück für Stück in deinen morgendlichen Alltag einzubringen und erstelle doch mal eine kleine Liste mit Aufgaben, die du morgen zu tun hast. Vielleicht musst du deine Kinder zur Schule bringen oder noch Brote schmieren. Überlege, welche Aufgaben du bereits am Vortag machen kannst und welche du vielleicht mal anders angehen könntest.

Es müssen oft keine großen Änderungen sein. Oft reicht es aus, wenn wir zunächst darauf achten, was uns morgens gut tun, und was nicht. Viele Leute wenden sich vom Kaffee ab und trinken Tee oder Matcha, das kannst du natürlich auch mal versuchen. Beachte aber, dass es eine gewisse Zeit für jede Umstellung braucht. Dein Körper wird sich zunächst gegen neue Gewohnheiten wehren, denn bisher hast du es ja immer so gemacht. Es ensteht eine Art „Trott“.

Probiere ein anderes Frühstück: Vielleicht Porrigde oder ein leckeres Müsli?

Vielleicht kannst statt Radio mal andere Musik hören oder mal bewusst die Stille genießen? Was meinst du, was dir morgens gut tun würde?
Noch ein Tipp: Vermeide die Snooze-Taste, auch wenn es einiges an Mut kostet.

Wie sieht deine Morgenroutine aus? Welche Meinung hast du generell zum Thema? Ich würde mich sehr freuen, wenn du dir einen Moment Zeit nimmst und einen Kommentar zum Beitrag schreibst. Du kannst mir auch eine E-Mail an marcel@lebeningrau.de schreiben.

Psst!… Den Blog gibt es jetzt auch auf Twitter. Schau doch mal vorbei.

Dein Marcel

Bildquelle: Pixabay.com

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