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Schlaf ist für unseren Körper unheimlich wichtig, denn Nachts wandern nicht nur die gesammelten Informationen auf dem Zwischenspeicher in unseren Neokortex (Langzeitspeicher) sondern ist Schlaf auch so etwas wie ein Reinigungsprogramm. Während wir schlafen spült unser Körper sämtlichen Müll heraus. Darüber hinaus erneuern sich Körperzellen, Muskeln wachsen, Eiweiße und neues Blut entstehen, würde das nicht passieren oder sollten wir auf lange Zeit hin, schlecht oder gar nicht schlafen, dann wächst das Parkinson- oder Alzheimer-Risiko.

Gute Nacht.

Was kann gelöscht werden? Welche Erinnerungen bzw. Informationen sind wichtig? – diese Entscheidungen trifft unser Gehirn jede Nacht, während wir schlafen. Also kann man also sagen, dass unser Körper Nachts ganz schön aktiv ist; wovin wir aber wenig mitbekommen.

Guter Schlaf ist also wichtig, damit wir gesund bleiben, aber wie schläft man eigentlich gut? Im Artikel erfährst du, dass du dafür nur dich und deinen Atem brauchst – zwei Dinge, die also immer da sind.

Eine Routine vor dem Schlafen kann helfen.

Das Stichwort lautet Schlafhygiene und damit ist jetzt nicht Zähneputzen und Duschen gemeint; obwohl ja irgendwie doch, denn ein festen Ritual vor dem Schlafen gehen kann helfen, denn das empfehlen sogar Schlafexperten. Sie sind einig, dass regelmäßige Schlafzeiten unglaublich wichtig für unseren Körper sind, denn schlechter Schlaf macht krank.

Wie lange wir schlafen ist übrigens genetisch bedingt. Der Eine kommt mit sechs Stunden Schlaf aus und wieder andere kommen vor neun Stunden nur ungern aus den Federn. Albert Einstein schlief übrigens zwölf Stunden pro Nacht.

Diese 11 Tipps können dir helfen.

  1. Regelmäßige Zeiten
    Experten empfehlen immer um die selbe Zeit ins Bett zu gehen und auch immer um die selbe Zeit aufzustehen. Ja, auch am Wochenende. Die Zeiten sollten dabei maximal um 30 Minuten variieren. Morgens hilft dann übrigens die perfekte Morgenroutine.

  2. Die perfekte Temperatur / Perfekte Umgebung
    Wer im Sommer in einer Dachgeschosswohnung lebt, wird damit wahrscheinlich Probleme haben…
    Eine Zimmertemperatur von 17-22 Grad ist die perfekte Temperatur zum Einschlafen. Absolute Gemütlichkeit erreicht man übrigens auch mit gemütlichem Kissen und einer guten Matratze.

  3. Wenig bzw. kein Licht
    Sorge dafür, dass es bereits vor dem Zubettgehen dunkler und gemütlich ist. Also lieber auf das flutlicht-artige Deckenlicht verzichten. Wenn du dann im Bett bist, sorge dafür, dass es ganz duster ist.

  4. Handy, Laptop, Tablet… weg damit!
    Meide eine Stunde vor dem Schlafengehen das Handy. Wenn du es davor nutzt, schau doch mal ob es für dein Smartphone einen Blaufilter gibt, der filtert nämlich das Blau heraus, welches uns wach hält.

  5. Schlafengehen wenn man wirklich müde ist.
    Es nützt nichts, wenn man sich ins Bett legt, aber nicht müde ist.
    Lege dich statdessen erst in das Bett, wenn du wirklich soweit bist. Das Bett ist also nur zum Schlafen da. Gewisse Aktivitäten, sind davon jetzt mal ausgenommen. 😀

  6. Wenn du nicht einschlafen kannst, wieder aufstehen.
    Klingt erstmal komisch, kann aber wirklich helfen. Es nützt nichts, wenn man sich tausendmal rumdreht und darüber klagt, dass man gar nicht schlafen kann. Dann lieber nochmal aufstehen und einfache Dinge tun. Man kann natürlich auch lesen.

  7. 4-7-8
    Langsames und konzentriertes Atmen kann den Herzschlag, sowie den Blutdruck senken. Bei der 4-7-8 Technik brauchst du nichts, außer dich und deinen Atem. Atme 4 Sekunden ein, halte die Luft für 7 Sekunden an und atme dann 8 Sekunden lang aus. Das Ganze braucht man nur 3 mal wiederholen, oder eben so lange, bis man sich entspannt fühlt.

  8. Musik kann helfen.
    Nein, Rammstein zählt nicht dazu. Es gibt aber unzählige Entspannungsplaylist, gerade auch bei Spotify. Ruhige oder klassische Musik hilft nachweislich, nur sollte man darauf achten, dass diese langsam ausklingt und nicht plötzlich endet.

  9. Nikotin, Koffein, Alkohol?
    Alkohol vor dem Schlafen trinken, mag vielleicht kurzfristig helfen, ist aber auf lange Sicht hin eher bedenklich. Auch Nikotin hält wach. Was Koffein angeht, da sollte bereits Nachmittags den letzten Kaffee trinken.

  10. Meditation / Achtsamkeit
    Wer im Hier und Jetzt ist, ist wesentlich entspannter, ruhiger und gelassener. Schau dich mal im Internet nach Meditionen um oder lies meinen Artikel über das Wundermittel: Meditation. Informiere dich auch mal über Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
    Was war noch mal Achtsamkeit… Das erfährst du hier!

  11. Was dir gut tut…
    Finde heraus was dir vor dem Zubettgehen gut tut und was nicht. Jeder Mensch ist anders und bei jedem helfen andere Dinge. Mir hilft zum Beispiel ein gutes Hörbuch und wenn gar nichts geht ein Schlaf-Tee. Achte doch mal ganz bewusst darauf, was du jeden Abend machst und schau mal, was man verändern kann.

Am Ende liegt es an dir, denn es ist dein Schlaf…

Wie bereits oben erwähnt, entscheidest am Ende du darüber, was dir gut tut und was nicht. Erstelle dir noch mal eine Liste mit Dingen die dir helfen. Was zeichnet für dich guten Schlaf aus? Wenn du möchtest, dann schreib doch mal deine Tipps in die Kommentare, den Andere können bestimmt davon profitieren. Oder schreib mir dein Feedback oder deine Meinung an marcel@lebeningrau.de

Dein Marcel


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Quelle: Pexels von Pixabay

Admin/Gründer von Lebeningrau.de / Marcel Schulze ist 23 Jahre alt und aus Dortmund
Kontakt: marcel@lebeningrau.de oder per WhatsApp (einfach unten links drücken).

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