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Wenn wir immer unter Zeitdruck stehen und wir oft kontrolliert werden, bei dem was wir tun, dann fällt es uns oft schwerer, gelassener und entspannter an neue – aber auch an gewöhnliche Dinge – heran zu gehen. Das liegt aber auch daran, dass unsere Welt immer schneller wird. Darüber hinaus verlangt die Gesellschaft nach immer mehr Perfektion und verlangt so immer mehr von einem. Doch gleichzeitig wächst in uns der Wunsch nach mehr Entspannung und Gelassenheit. Viele reisen in ferne Länder um diese Entspannung zu finden, doch ich verrate dir heute, dass du diese innere Geleassenheit bereits in dir trägst und dafür nichtmal die Wohnung verlassen musst.

Entschleunigen

Es gibt sie, diese Menschen, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Diese Leute, die immer einen kühlen Kopf bewahren können und die selbst unter größtem Stress wissen was zu tun ist. Das hängt natürlich mit der Gelassenheit der Personen zusammmen, denn ihr Körper ist nicht durchgehend in Alarmbereitschaft und darüber hinaus sind diese Personen im Hier Und Jetzt.

Stress ist ja immer nur eine Sicht der Dinge, denn was für den einen Alarm bedeutet, ist für den anderen vielleicht vollkommen normal. Wir können eigentlich die Dinge nie genau planen, denn wenn man zu viele Variablen in eine Formal einfügt, muss das Ergebnis zwangsläufig anders ausfallen.

Doch trotzdem kann man diese Gelassenheit, diese innere Ruhe, in seinem grauen Alltag finden und diese auch in jeder Zelle des Körpers verankern.
Doch wie soll das gehen?

6 + 1 einfache Wege, mit denen du dauerhaft ruhiger und gelassener werden kannst

Natürlich zahlt sich bei diesen Tipps vor allem die Regelmäßigkeit aus, mit denen man an diese Übungen herangeht. Also ähnlich wie bei der Meditation, denn dort stärken wir unsere Achtsamkeit auch wie ein Muskel, den man immer wieder trainiert und der mit jedem mal wächst.

  1. Ausreichend Schlaf – Um völlig entspannt zu sein, ist es natürlich hilfreich wenn man einen gesunden Schlaf hat. Nur weil man sich vielleicht nicht unausgeschlafen fühlt, so heißt das nicht, dass der Körper auch genug Schlaf bekommen hat, denn Schlaf ist wichtig; am besten 7-8 Stunden, wobei hier auch jeder Mensch anders tickt. Der Körper regeniert sich während dieser Zeit und am Ende ist man nicht nur ausgeruhter, sondern man lebt auch gesünder und wahrscheinlich länger.
  2. Sport – Sport trainiert nicht nur unseren Körper, sondern  macht auch den Kopf frei. Darüber hinaus macht Sport auch glücklich und bringt einem auch mal an die eigenen Grenzen. Man fühlt sich stark und auch das Selbstbewusstsein wächst. Ohne Anspannung gibt es auch keine Entspannung… Lies doch auch mal meinen Artikel Sport ist doch kein Mord um mehr zum Thema zu erfahren.
  3. Achtsamkeit und Meditation – Voll und ganz im Augenblick sein, das kommende völlig willkommen heißen und nicht von der Vergangenheit beinflussen lassen. Achtsamkeit ist viel mehr und das Beste ist, jeder kann sie lernen. Wie man richtig meditiert erfährst du in meinem Artikel Wundermittel: Meditation
  4. Soziale Kontakte –  Der Mensch ist ein Rudeltier und wir fühlen uns in Gegenwart von guten Freunden oder in der Familie gut aufgehoben, geliebt und immer willkommen. Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man weiß, dass jemand da ist, der einen auffängt und der einem Versändnis zeigt bzw. hinter einem steht. Außerdem haben wir einen Zufluchtsort bzw, einen Ort, an dem wir ganz wir selbst sein können.
  5. Powernap – Schon wieder schlafen? Naja, wenn unsere Akkus mal Mittags leer sind, dann erwischen wir uns schon mal dabei, dass wir uns unkontrolliert ins Bett legen, aufwachen und uns fragen in welchem Jahr wir sind… Ein kleiner Powernap kann den Akku wieder aufladen und außerdem kann das Gehirn Informationen, die wir den Tag über sammeln, schon mal verarbeiten. Doch man sollte beim Powernap auf die Zeit achten. Bereits 10 oder 15 Minuten können reichen. Es gibt auch praktische Apps dafür.
  6. Wellness – eigentlich klar, oder? Eine heiße Badewanne, ein guter Badezusatz und ein Hörbuch oder entspannende Musik – das kann Wunder bewirken. Auch eine Massage oder ein Saunabesuch. Für Entspannung muss man sich manchmal auch zur Entspannung zwingen.
  7. Natur – Oben habe ich geschrieben, dass du für Gelassenheit nicht mal die Wohnung verlassen musst, doch dieser Tipp ist davon ausgenommen, da er wirklick wirkt. Die Natur, die frische Luft, das Grün und vielleicht Tiere, die man im Wald sind, können uns auch entspannen. Probiere es doch mal aus und schau, wie sich die frische Luft auf dich auswirkt… Wie fühlst du dich danach? Welche Gedanken kommen dir dabei?

Ein Fels in der Brandung werden

Wen der ganze Terminplaner voll ist, dann wird es Zeit für diesen mal zu überarbeiten und mal zu schauen, ob man nicht ein wenig Zeit für sich selbst einplanen kann. Eine Verabredung nur mit sich selbst, das mag erstmal komisch klingen, kann aber auch helfen. Mal ganz bewusst „Meditation“ in den Kalender schreiben oder die Pause im Freien verbringen. Oder warum nicht mal alleine einen Kaffee trinken gehen?



Außerdem kann dir eine Morgenroutine bzw. eine Abendroutine dabei helfen gelassener zu werden.



Artikelbild von Roberto Nickson (@g) für Unsplash
Titelbild von Kevin Ku für Unsplash


Admin/Gründer von Lebeningrau.de / Marcel Schulze ist 23 Jahre alt und aus Dortmund
Kontakt: marcel@lebeningrau.de oder per WhatsApp (einfach unten links drücken).

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