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Morgens ist es dunkel und kalt. Den Tag vebringt man im Büro, bekommt dabei kaum etwas Sonnenlicht ab, da es sich sowieso hinter dunklen Wolken versteckt und Abends fahren wir im Dunklen nach Hause. Das schlägt auf die Stimmung, doch einfach hinnehmen muss man diese Verstimmung dann doch nicht. Doch wo liegt der Unterschied zwischen Depression und eienr saisonal abhängigen Depression? Und was hilft?

Was hilft in der dunklen Jahreszeit?

Leben in Grau Weihnachtspause…
Leben in Grau geht in eine kurze Weihnachtspause und meldet sich ab dem 6. Januar wieder im gewohnten Zyklus (immer Sonntags um 12 Uhr) mit neuen und spannenden Artikel zurück.
Ich wünsche euch noch einen schönen zweiten Advent und eine besinnliche Weihnachtszeit. Sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr 2019.  Lasst euch nicht stressen und nicht vom Konsum treiben.

Liebe Grüße von Marcel!

Wie fühlt sich die Winterdepression an?

Zum Jahresende werden viele Menschen nachdenklich und vebringen mehr Zeit Zuhause; Die Stimmung wird melancholisch und man lässt sich weniger durch Äußeres ablenken. Viele lassen jetzt nochmal das Jahr Revue passieren und fragen sich, welche Vorssätze, sie wirklich umgesetzt haben.

Wer eine Winterdepression hat, der fühlt sich erschöpft und kann sich nicht mehr erfreuen. Dazu gesellen sich oft Schuldgefühle und eine gewisse Hoffnungslosigkeit. Der Appetit wächst oder verschwindet komplett. Außerdem wächst das Schlafbedürfnis. Doch genau dieses größere Schlafbedürfnis ist gefährlich, denn wer mehr Zeit im Bett verbringt, der unterstützt diesen Winterblues noch zusätzlich, da dies die negativen Empfindungen noch verstärkt.



Was hilft gegen den Winterblues?

Wie immer ist die wichtigste Sache, dass man sich diesen Empfindungen bewusst wird. Hier hilft natürlich auch ein offenes Gespräch mit Freunden und Angehörigen. Man könnte z.B. sagen, dass man sich momentan immer so erschöpft fühlt oder, dass es einem einfach nicht gut geht.
Doch was hilft wirklich?

Ich sage nur „Es werde Licht!“, denn Licht kann in unserem Körper einige Hormone freisetzen, die sich auf unsere Gefühlslage auswirken. Wenn man tagsüber nicht genug Licht aufnimmt (und z.B. nur unter kaltem Neonlicht sitzt), kann man diese deutlich Symptome spüren. Der Körper kann das Licht also wie ein Schwamm aufsaugen. Wenn es Dunkel ist, dann sendet unser Körper das Schlafhormon „Melatonin“ aus. Licht hingegen lässt den Körper „Seratonin“ (auch bekannt als Glückshormon) herstellen.

Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine. Es wird auch das Sonnenvitamin genannt, denn für die Produktion von Vitamin D benötigt dein Körper UV-B-Strahlung. In Deutschland sowie in den meisten Ländern Nord- und Mitteleuropas ist die Sonneneinstrahlung gerade im Winter jedoch nicht ausreichend, sodass jeder zweite Deutsche in der dunklen Jahreszeit an einem Vitamin-D-Mangel leidet.¹

Fünfzehn Minuten täglich in der Sonne können den Vitamin D3 Haushalt decken, doch wie soll man das in der dunklen Jahreszeit schaffen? Hier sollte man vielleicht Vitamin D3 suplementieren. Mehr über Vitamin D3 erfährst du auf dieser Seite.

Natur, Frische Luft und Bewegung…

Wer hätte das gedacht? Auch hier hilft Bewegung und wertvolle Zeit in der Natur bzw. an der frischen Luft; einfach mal das Auto stehen lassen oder eine Haltestelle früher aussteigen und die frische Luft ganz bewusst wahrnehmen. Und natürlich auch Sport z.B. Joggen, aber auch Sport im Fitnessstudio kann helfen die Stimmung aufzuhellen.

Außerdem hilfreich ist auch, wenn man sich bewusst macht, dass diese Verstimmung nur eine Phase ist und auch wieder vorrüber geht.

Die schönen Seiten des Winters

Kalt, Schneematsch, Dunkelheit… das fällt einem als erstes ein, wenn man an den Winter denkt. Doch vielleicht hilft hier ein Perspektivenwechsel; einfach mal die andere Seite des Winters entdecken und sich ganz berwusst darauf einlassen.

Wann kann man schon mal mit einem heißen Tee, einer Wolldecke und einem guten Buch (oder Netflix) den ganzen Tag auf dem Sofa vebringen. (Natürlich nicht, ohne den oben genannten Sport außer Acht zu lassen :D)

Mal ganz bewusst wahrnehmen, wann es Abends dunkler wird und vielleicht merkt man ja auch, dass es immer später wird und die Tage allmählich wieder länger werden.

Von Glühwein, mit schokoladenüberzogenen Weintrauben, gebrannten Mandeln oder einer Fahrt mit einem Riesenrad mal ganz abgsehen… und Marzipankartoffeln, aber nur von Zentis 😀


Was hilft dir im Winter und welche Erfahrungen konntest du bereits sammeln? Hinterlass doch einen Kommentar oder schick mir dein Feedback an marcel@lebeningrau.de oder per WhatsApp (Einfach unten links auf das Symbol drücken)


¹ https://www.brain-effect.com/magazin/vitamin-d-mangel

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